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Radioaktive Wolken ziehen Richtung Ostsee

12. August 2010

Derzeit toben vor den Toren Moskaus schwere Waldbrände. Doch die enorme Zerstörung der Natur ist nicht das Einzige was die Aufmerksamkeit von Greenpeace und mittlerweile anderen europäischen Staaten weckt. Von den schweren Wald- und Torfbränden ist unteranderem auch das 1986 von der Atomkatastrophe in Tschernobyl verseuchte Gebiet in Russland betroffen.

Die Brände sind insgesamt noch auf ca. 93.000 Hektar aktiv. Das radioaktiv verseuchte Gebiet umfasst derzeit ungefähr 3.900 Hektar. Ein Sprecher der russischen Waldschutzbehörde versichert, dass gerade die radioaktiv verseuchten Regionen verstärkt überwacht werden.  Die Behörden haben in diesem Gebiet ihre Löscheinsätze erhöht.

Umweltschützer warnen davor, dass Russland die Situation verharmlost. Durch die Löscharbeiten und die Winde können feinste Partikel durch die Luft übertragen werden. Die Waldschutzbehörde in Russland teilte mit, dass es Karten gäbe, auf denen die radioaktive Verschmutzung zu sehen sei. Und es gäbe Karten, auf denen die Feuer zu sehen seien. Wenn diese Karten aufeinanderlegt werden, wird jedem klar, dass es in radioaktiven Gebieten brennt. Somit werden die Aussagen von Greenpeace bestätigt, dass die Lage besorgniserregend sei.

Himmel über der Ostsee

Himmel über der Ostsee (Foto: Gerd Pfaff / pixelio.de)

Inwieweit haben die Brände in den radioaktiv verseuchten Wäldern Russlands Auswirkungen auf Deutschland?  Der in Berlin lebende Biologe und Biochemiker Ulrich Abram berichtet, dass Radioaktivität  durch Waldbrände durchaus über weitere Bereiche verteilt werden kann.  Es wird aber keine akute Gefahr für den Menschen heraufbeschworen.

Aktuell  ziehen Wolken aus dem verseuchten Brandgebiet in Richtung Norden und Nordosten. In den kommenden Tagen könnten diese über die Ostsee ankommen.  Der Deutsche Wetterdienst überprüft in enger Zusammenarbeit  mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) mehrmals täglich die radioaktiven Partikel in der Luft.

Der Behörde zufolge ist aber brauchen wir keine Befürchtung zu haben, dass verseuchte Partikel durch die Luft zu uns getragen werden.  Bei der Tschernobyl-Katastrophe wurden die radioaktiven Partikel bis zu 1500 Meter in die Höhe geschleudert. Bei den Bränden steigen diese nur auf ca. 100 bis 200 Meter auf. „Auf dieser Höhe verbreitet es sich eher regional“ erläutert ein Sprecher des BfS. Es ist erst mal mit keiner akuten Gefahr für den Menschen zu rechnen, sagt der berliner Wissenschaftler.

Die Kurische Nehrung: Sahara an der Ostsee

14. Juli 2010

Fast 100 Kilometer Sandstrand erstreckt sich entlang der Kurischen Nehrung, einem zwischen 400 und 4000 Meter breite Küstenstreifen entlang der russischen und litauischen Ostseeküste. Durch die touristische Erschließung der Region werden die malerischen Fischerdörfer entlang der Küste auch für deutsche Urlauber immer attraktiver.

Schon Thomas Mann zeigte sich tief bewegt von dem 98 km langen Landstreifen zwischen Klaipeda (Memel), das heute zu Russland gehört, und Lesnoi (Sarkau) im heutigen Litauen. Mit den Worten Wilhelm von Humboldts beschrieb er die Kurische Nehrung als “so merkwürdig, dass man sie eigentlich ebenso gut wie Italien oder Spanien gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderbares Bild in der Seele fehlen sollte.”

Sanddünen in der Kurischen Nehrung

Sanddünen, Kurische Nehrung
(Foto: bretagne_32 / pixelio.de)

Die Kurische Nehrung, deren Name sich vom Volk der Kuren ableitet, entstand vor etwa 7000 Jahren durch Sandanspülungen und auch heute noch befindet sich der schmale Landstreifen durch die Einflüsse von Wind und Wasser in ständiger Bewegung. Je nach Bodenbefestigung wandern die Sandberge und mit ihnen die Küstenlinie bis zu 6 Metern im Jahr Richtung Osten. Die Längsküstenströmung sorgt Ostsee-seitig für einen relativ flachen Strand, der Badegäste aus aller Welt anzieht. Insbesondere das touristisch schon recht gut erschlossene Nida (Nidden) im litauischen Teil der Kurischen Nehrung ist ein beliebtes Reiseziel für Einheimische und zunehmend auch für deutsche Urlauber und finanzstarke Touristen aus der ehemaligen Sowjetunion.

Der “Schwiegermutterberg”, ein etwas abseits der Fischerdorfes Nida gelegener Hügel, hatte es Katia und Thomas Mann angetan. Im Sommer 1930 bezogen sie mit ihren Kindern ein kleines Sommerhäuschen, das sie seit ihrem ersten Besuch ein Jahr zuvor hatten errichten lassen. In der Hochsaison drängen sich Besucher zu Dutzenden über die knarrenden Holzdielen der sommerlichen Behausung und sind überrascht über die Bescheidenheit des Feriendomizils. Der Baustil ist den traditionellen Bauernhäusern der Nehrung nachempfunden. Ein wenig Phantasie muss man beim Betreten des zu einem Kulturzentrum umfunktionierten Sommerhauses jedoch schon mitbringen: Das Inventar ist den politischen Stürmen des 20. Jahrhunderts zum Opfer gefallen.

Der russische Teil der Kurischen Nehrung ist touristisch noch weitaus weniger erschlossen. Jedoch auch hier sucht man Bettenburgen entlang der Küste vergeblich. Kaliningrader flüchten bei schönem Wetter in Scharen in ihre Wochenendhäuschen, die sie teilweise auch recht günstig vermieten. Die russische Ostseeküste der Enklave Kaliningrad und das Kurische Haff gehören zur touristischen Entwicklungszone Russlands und es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl der Touristen in den nächsten Jahren weiter erhöhen wird.

Noch kann man dank des sanften Tourimus in der Region die seltsam entrückten Sommer, wie sie Thomas Manns Tochter Monika beschrieben hat, erleben: “Wir schweiften durch die schier endlosen fein- und weißsandigen Dünen, durch die endlosen Kiefernwälder, wo der Salzwind rauscht. Und wir ließen uns von Sonne und Wind bräunen und beleben, ließen einen Tag um den anderen sorglos vergehen.” Gerade an langen Sommertagen muten die vom Licht des Sonnenuntergangs rötlich schimmernden Sandberge wie aufgewehte Dünen in der Sahara an. Ein grandioses Schauspiel, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Reisende in den russischen Teil der Kurischen Nehrung sollten bedenken, dass für Russland nach wie vor Visumszwang besteht. Man sollte sich also rechtzeitig um entsprechende Dokumente bemühen. Informieren Sie sich auch bei Ihrem Reiseveranstalter. Weitere Eindrücke von der landschaftlichen Schönheit und Tipps für eine Dünenwanderung erhalten Sie unter www.schwarzaufweiss.de

Paraffinklumpen an der deutschen Ostseeküste angespült

4. Juni 2010

Erneut sind an den Stränden der deutschen Ostseeküste Paraffinklumpen angespült worden. Vor zwei Wochen betraf es bereits Rügens Nordküste. Nun sind auch die Strände der Nachbarinselns Usedom und Greifswalder Oie betroffen. Die Wasserschutzpolizei setzt ihre Ermittlungen fort.

An den deutschen Ostseeküsten der Inseln Rügen, Usedom und Greifswalder Oie spielen sich kurz vor dem Beginn der Haupturlaubssaison dramatische Szenen ab. Der seit Tagen anhaltende Nordwind hat erneut große Klumpen einer bräunlich beigen Masse angespült. Die chemische Zusammensetzung der als Paraffin identifizierten Substanz sei identisch mit den vor zwei Wochen an Rügens Nordküste angespülten Brocken, so ein Sprecher der Wasserschutzpolizei in Waldeck.

Seebrücke in Ahlbeck / Usedom

Seebrücke in Ahlbeck / Usedom
(Foto: Marco Barnebeck / pixelio.de)

Ein Verursacher für die Verschmutzung ist noch immer nicht gefunden. Die Ermittlungen laufen, gestalten sich jedoch mühselig. Experten vermuten, dass das Wachs von einem Schiff stammt, welches entweder Ladung verloren oder seine Tanks illegal gereinigt hat. Angesichts der großen Menge des angespülten Paraffins wäre Letzteres ein Skandal – auch wenn die wachsartige Substanz weder als wasser- noch gesundheitsgefährdend gilt.

Ein erster Verdacht, wonach ein Schiff aus Norwegen Das Paraffin in der Ostsee entsorgt oder verloren haben soll, hatte sich nicht bestätigt. Auch die Staatsanwaltschaft Stralsund hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Gewässerverunreinigung eingeleitet. Sollte der Verursacher gefunden werden, so drohen ihm Haft bis zu fünf Jahren.

Wie Greenpeace berichtet, haben Helfer unterdessen damit begonnen, den Paraffin-Dreck auf Usedom einzusammeln. Tatkräftig unterstützt werden sie dabei von ersten Sommerurlaubern, die mit Schaufeln und bloßen Händen bereits 68 Kubikmeter Wachsklumpen zusammengetragen haben. Ein Teil davon wurde bereits als Sondermüll entsorgt, so ein Sprecher des Landkreises Ostvorpommern. Der Rest der wachsartigen Masse wird in Containern zwischengelagert.

Insbesondere Unternehmen der Tourismus-Branche in der Region hoffen nun, dass die Säuberungsarbeiten zügig vorangehen und nicht noch weitere größere Mengen Paraffins angespült werden. Wenn die Urlauber ausbleiben, hätte dies gravierende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

In den Osterferien an die Ostsee

22. März 2010

Kurzentschlossene bekommen beim schönen Wetter heute vielleicht noch Lust, ihren Osterurlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste zu verbringen. Auch wenn das Wasser noch nicht zum Baden einlädt (die letzten Eisschollen sind gerade erst geschmolzen), können Ferien an der Ostsee ein abwechslungsreiches Vergnügen sein. Zwischen der Lübecker Bucht und der Halbinsel Fischland-Darß warten kilometerlange Fahrradwege und Natur pur auf Sie.

Der Warnemünder Teepott

Warnemünde (Foto: Anne Bermüller / pixelo)

Wie wäre es beispielsweise mit einem Besuch des Ostseebads Heiligendamm? Mit der Grundsteinlegung im Jahr 1793 gilt Heiligendamm als das erste deutsche Seebad. Schon der Großherzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin suchte die Heilkraft der Seeluft und begründete damit die Bäderkultur an der Mecklenburgischen Ostsee. Ein klassizistischer Gebäudekomplex und feine Herrenhäuser, die Heiligendamm auch den Namen “Weiße Stadt am Meer” einbrachten, strahlen dem Besucher von weithin sichtbar entgegen.

Beliebtes Ferienziel für viele Urlauber ist ebenso das Ostseebad Boltenhagen. Unweit von Wismar und Lübeck gelegen wartet der 2.500 Einwohner zählende Ort mit einem der schönsten Abschnitte der deutschen Ostseeküste auf. An kilometerlangen Sandstränden, eingeramt von malerischen Steilküstenabschnitten, die eine tolle Aussicht auf die Mecklenburger Bucht erlauben, lässt sich hervorragend spazieren gehen. Nicht nur Kinder lieben es Steine und Muscheln zu sammeln… Wenn man Glück hat, entdeckt man sogar einen der raren Bernsteine.

Für diejenigen, die lieber in Stadtnähe Urlaub machen möchten, sei das Seebad Warnemünde empfohlen. Obwohl Warnemünde zu Rostock gehört, herrscht hier ein deutlich gemütlicheres Treiben als im regen Stadtzentrum der 200.00 Einwohner zählenden Hansestadt. Einst war Warnemünde ein bescheidenes Fischerdorf. Davon ist nicht mehr viel übrig. Heute zieht ein außerordentlich breiter Sandstrand, ein großzügig angelegter Yachthafen und eine mondäne Promenade Besucher aus aller Welt in ihren Bann.

Die Mecklenburgische Ostseeküste bietet zahlreiche weitere Möglichkeiten der Erholung. Ob ein Ausflug auf dem Pferderücken durch das größte zusammenhängende Waldgebiet Mecklenburgs, die Rostocker Heide oder aber eine Bahnfahrt mit der Schmalspurbahn Molli von Bad Doberan nach Heiligendamm. Osterferien mit der ganzen Familie – warum nicht an der Ostsee?

Alte Schiffswracks bei Bauarbeiten in der Ostsee entdeckt

10. März 2010

Bei Bauarbeiten an der Ostsee-Pipeline sind ein Dutzend  sehr gut erhaltene Schiffswracks entdeckt worden, von denen einige bis zu 400 Jahre alt sein könnten. Die Wracks sind offenbar vollständig erhalten und liegen kopfüber in einer Tiefe von ca. 130 Metern kopfüber auf dem Meeresboden. Da es in der Ostsee keine Schiffsbohrwürmer gibt wie in salzhaltigeren Meeren, werden Holzwracks nicht zersetzt und können so viele Jahre auf dem Meeresgrund überdauern.

Schiffswrack an der Ostsee (Foto: Marvin Siefke / pixelio)

Schiffswrack (Foto: Marvin Siefke / pixelio)

Tausende gesunkene Schiffe sind zuvor bereits in der Ostsee gefunden worden. Eines der bekanntesten Schiffswracks ist die “Vasa”, die 1961 aus dem Stockholmer Hafen geborgen worden war – 333 Jahre nach ihrer Jungfernfahrt. Die zwölf kürzlich gefundenen Schiffsrümpfe wurden bei geologischen Vorarbeiten für die Ostsee-Pipeline zwischen Deutschland und Russland östlich der Insel Gotland entdeckt. Sie befinden sich noch in schwedischen Gewässern und stören laut Aussagen des schwedischen Reichsantiquariats die Route der geplanten Gaspipeline nicht.

Marine-Archäologen sind nach Auswertung erster Bilder der Auffassung, dass die Schiffswracks von größtem kulturhistorischen Interesse sein könnten. Sie verraten eine Menge über den historischen Kontext, in dem sie verkehrten. Das genaue Alter der Schiffe konnte bisher jedoch nur geschätzt werden, denn die Wracks liegen zu tief, als dass die Taucher sie unter Wasser untersuchen könnten. Die Archäologen können also nur anhand der Fotos Anhaltspunkte für das Alter zusammentragen und entsprechend interpretieren. Die Wracks wurden registriert, bleiben jedoch bis  auf Weiteres auf dem Grund des Meeres liegen.

Da die Funde nicht unmittelbar in der Linienführung der Gas-Pipeline liegen, werden sich deren geplante Bauarbeiten auch nicht verzögern. Dennoch wollen die Pipeline-Betreiber Rücksicht auf die Interessen der Archäologen nehmen. Bei Umweltschützern ist die Gasleitung stark umstritten. Mit einer Länge von 1200 Kilometern soll sie vom russischen Wyborg bis nach Lubmin bei Greifwald quer durch die Ostsee reichen. Nach Fertigstellung ab Ende 2011 soll russisches Erdgas nach Deutschland fließen, ohne dabei die Ukraine zu durchqueren.

Weihnachtsmärkte an der Ostsee

16. November 2009

Vor wenigen Wochen hatte es bereits geschneit, hier und da wurde das Land unter einer weißen Decke versteckt. Die Winterzeit kündigte sich ganz unerwartet an. Doch in sechs Wochen feiern wir wieder Weihnachten. Wer in der Weihnachtszeit noch einen Urlaub an der Ostsee verbingen will, die schöne Stimmung auf einem historischen Weihnachtsmarkt genießen will, kann sich auf den Seiten des Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. informieren.

Copyright by avik gmbh

Copyright by avik gmbh

Am 29. November wird das erste Adventslicht angezündet und im Norden beginnt die Weihnachtszeit mit den abwechslungsreichen historischen Weihnachtsmärkten, alternativen und traditionellen Märkten. Mecklenburg-Vorpommern hat viel Schönes in dieser Zeit zu bieten, an manchen Orten öffnen sich die Tore nur für wenige Tage, in den größeren Städten sind die Weihnachtsmärkte bereits vor dem 1. Advent geöffnet.

Etwas Besonderes finden sie in Landeshauptstadt Schwerin oder Barockstadt Ludwigslust, hier dürfen sie die Adventszeit mit Schlossromantik genießen.

Überblick der Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern.

Molli und die neue Dampflok

4. März 2009

Im Jahr 1886 erteilte der Großherzog Franz Friedrich III. die Erlaubnis für den Bau einer neuen schmalspurigen Bahnstrecke zwischen Heiligendamm und Bad Doberan. Zwar misst die Strecke lediglich eine Länge von 6,61 Kilometern, die Geschichte der Bahn, die auf diesen Gleisen fährt ist, dafür umso länger.

Molli nähert sich

Molli nähert sich...

Seit 1932 wurden die Lokomotiven nicht mehr ausgetauscht, nun ist es endlich soweit. Molli bekommt eine neue Damplok. Der Look der Lok hat sich kaum geändert, denn das Design wurde an den Stil der Baureihe von ‘32 angepasst, die Technik ist aber neuer: zum Beispiel gibt es heute Schweiß- anstatt Nietnähte.

und bläst dann dicke Rauchschwaden auf die Straße.

...und bläst dann dicke Rauchschwaden auf die Straße.

Die Bäderbahn verbindet das älteste Seebad Heiligendamm mit dem fast modernen Bad Doberan. So können die Urlauber die Ruhe und Stille am Strand von Heiligendamm genießen und gleichzeitig Kultur in Bad Doberan erleben.

Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern?

24. Februar 2009

Schon Rainald Grebe kündigte in seinem Lied „Brandenburg“ aus dem Jahr 2005 an, dass die Wölfe wieder auf dem Vormarsch in Brandenburg seien. Vielleicht lag es an dem strengen Winter zwischen den Jahren 2005/06, dass die Tiere aus den östlichen Regionen gen Westen pilgerten. Doch nun wurden Wölfe wahrscheinlich auch in Mecklenburg-Vorpommern gesichtet. Das berichtet zumindest die Schweriner Volkszeitung. Mehrere Personen meldeten die Sichtung von Wölfen, seit Herbst 2008.

Wolfsrudel macht Pause © istockphoto|Andyworks

Ein Wolfsrudel macht Pause. © istockphoto|Andyworks

Das Vorkommen von Wölfen soweit im Norden kam zwar so gut wie noch nie vor, ist aber auch nicht auszuschließen, schließlich können Wölfe bis zu 200 Kilometer am Stück zurücklegen und sind äußerst anpassungsfähig. Der Jahrtausendwinter von 1709 zeigt, wie schnell es gehen kann, dass Wölfe neue Gebiete zu ihrer Heimat erklären und Menschen verunsichern können.

Ein Wolfs- oder auch Luchsvorkommen würde den Jägern zumindest einige Arbeit abnehmen, wahrscheinlich sogar entgegen ihrem Interesse. Denn wenn die Wölfe ihr Unwesen in deutschen Wäldern treiben, wird es für die grünen Männer immer schwieriger, beim verschreckten Wild einen guten Schuss anzusetzen.

Und schon haben wir wieder einen Interessenskonflikt – wir werden berichten. =)

DBU Naturerbe GmbH übernimmt Naturschutzfläche auf Rügen

20. Februar 2009

Kurz vor Weihnachten trafen sich mehrere Mitglieder der DBU Naturerbe GmbH, einer Tochterfirma der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), und der Sparte Forst von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), um eine zukünftige Zusammenarbeit in Sachen Umweltschutz in die Gänge zu leiten.

Stück für Stück soll die DBU Naturerbe GmbH in den nächsten Jahren 33 großflächige Naturschutzgebiete, die vorher meist als Militärgebiete genutzt wurden, übernehmen und dort Naturschutzziele umsetzen. Insgesamt handelt es sich um über 46.000 Hektar, ein Großteil davon liegt an der Ostseeküste.

Das erste übernommene Gebiet von zirka 1.900 Hektar befindet sich auf der Insel Rügen und wurde am 16. Februar in die Hände der DBU Naturerbe GmbH übergeben. Nun sollen Waldwildnisgebiete entstehen, Offenlandschaften erhalten bleiben und Feuchtgebiete wiederhergestellt werden.

Valentinstag verdreht den Verliebten die Köpfe

13. Februar 2009
Valentinstag ©istockphoto/BlackJack3D

Valentinstag ©istockphoto/BlackJack3D

Nun ist es wieder soweit, morgen ist Valentinstag und die Männer rennen auf den letzten Drücker in die Blumenläden und kaufen ihren Liebsten überteuerte Blumen oder Pralinen aus dem nächsten Supermarkt.

Aber es gibt natürlich auch ganz andere… =)

Manche tun fast alles, um ihre Liebe unter Beweis zu stellen. So treffen sich morgen auf Usedom bei Ahlbeck an die 150 mutige Eisbader, die sich in die Ostsee stürzen, um so einen Valentinstagsgruß zu übermitteln.
Aber das ist noch nicht genug, denn die tollkühnen Irren verkleiden sich auch noch und ziehen tausende von Schaulustigen auf die Insel, die dem ganzen Spektakel folgen werden.

Am Besten nehmt Ihr Eure Liebste oder Euren Liebsten einfach an die Hand und macht einen Wochenendausflug auf die Insel, nistet Euch in einem Liebesnest in einer tollen Ferienwohnung ein und genießt die Zeit zu zweit. Das ist doch Liebesbeweis genug.