Ahrenshoop: vier Sachsen kentern mit ihrem Segelkutter
Vor Ahrenshoop sind am vergangenen Samstag vier Personen mit ihrem Segelkutter gekentert, konnten aber nach über einer Stunde von der Besatzung des Seenotkreuzers “Arkona” aus dem 18°C kalten Wasser gerettet werden.
Auch andere Segler hatten an diesem Wochenende bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 70 Stundenkilometern Schwierigkeiten, Ihre Boote unter Kontrolle zu halten.
Eine Windgeschwindigkeit von 70km/h entspricht nach der Beaufortskala der Windstärke 8. Mehr dazu könnt Ihr bei Wikipedia nachlesen.
Tags: Ahrenshoop, ostsee, Rettung, sturm

25. August 2008 um 15:11
Bei solchen Wetter bleibt man gefälligst im Hafen, wenn man keine Ahnung vom segeln hat!
26. August 2008 um 10:21
Ich habe da auch Bedenken, wenn die Rettungskräfte bei Sturm raus müssen und auch ihre eigene Gesundheit gefährden um Leute zu retten, die unvernünftig handeln und bei solch einem Wetter segeln.
31. August 2008 um 11:46
Nur der, der wenig von den Dingen weiß, urteilt schnell.
Wer auf einem Meer segelt, legt meist große Strecken zurück. Auf Grund dessen informiert er sich über alle Besonderheiten des Törn´s, wie auch über das Seewetter. Der Deutsche Wetterdienst vom Samstag 6:40 Uhr sagte für die nächsten 12 Stunden einen Wind aus NO mit Windstärke 3-4 voraus. Um 14:30 Uhr drehte der Wind plötzlich auf SW mit bis zu Windstärke 9 – Wellenhöhen bis 4 Meter – Die Besatzung kämpfte also noch über 2 Stunden mit der stürmischen See! Denkt also alle mal etwas nach…