Der Verlauf der Ostsee-Pipeline wird geändert
Das deutsch-russische Konsortium Nord Stream hat den Verlauf der Ostseepipeline korrigiert. Die Änderungen betreffen den Verlauf vor Bornholm. Laut der Naturschutzorganisation BUND lagern mindestens 40.000 Tonnen Kampfmittel vor Bornholm auf dem Meeresgrund. Die Kampfmittelgefahr war von Umweltverbände als Argument gegen die Pipeline aufgeführt worden. Die Korrektur erfolgt aufgrund der drohenden Gefahr durch die alten Kriegslasten.
Kritiker des Projekts wenden ein, dass die Gefahr durch die Änderung des Pipelineverlaufs lediglich verringert, aber nicht beseitigt wird. Aus Anwohnersicht ist zu begrüßen, dass man sich doch noch mehr Gedanken um die Sicherheit der Pipeline bei Nord Stream gemacht hat. Die Streckenänderung ist auch ein Teilsieg für die Umweltverbände, die mit stichhaltiger Argumentation punkten konnten.
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