Historisches Schiff feiert eine Art Wiederauferstehung an der Ostsee
Es ist ein aufwendiges Unternehmen. Der Liebhaber alte Schiffe und Schiffsbautechniken Bernd Klabunde ist eigentlich Archikekt. Nun hat es sich vorgenommen, Das historische Schiff “Adler von Lübeck” nachzubauen. Dabei sit der Weg sozusagen das Ziel. Denn Hauptgrund für das Unterfangen ist nicht nur, das fertige Schiff am Ende zu erhalten. Es soll in der dafür entstehenden Museumswerft gebaut werden. Nach den alten Techniken. so ist die Museumswerft fast das eigentliche Projekt. sie soll dazu beitragen, dass das Wissen um den holzbootsbau in Deutschland nicht komplett verloren geht. Gleichzeitig dürfte sie zu einem Besuchermagneten für Lübeck werden. Das Projekt geht davon aus, die Werft auch ohne öffentliche Zuschüsse finanzieren zu können. sich darauf zu verlassen wäre bei der recht angespannten Haushaltslage in der Hansestadt auch nicht sinnvoll.
Bernd Klabunde rechnet damit, dass der Bau der “Adler von Lübeck” zehn bis zwölf Jahre in Anspruch nehmen wird. Kein Wunder, handelte es sich bei der “Adler von Lübeck” zur damaligen Zeit um eins der größten Schiffe der Welt. Stolze 75 Meter ist die “Adler von Lübeck” lang gewesen. Bis an die Zähne bewaffnet, sollte sie die Handelsrouten der Hanse sichern, war aber nie in eine Auseinandersetzung verwickelt. Bis zu 1000 Soldaten und 120 Geschütze fanden auf der “schwimmenden Festung” Platz. Ich bin gespannt, ob das Projekt realisiert wird. Es ist auf jeden Fall eine spannende Sache.
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