Kempinski Grand Hotel führungslos
Das Kempinski Grand Hotel in Heiligendamm wird ab dem nächsten Jahr nicht weiter von Martin H. Kolb geführt. Zwar hatte er sich noch im Sommer zuversichtlich gezeigt, doch würfe das Hotel noch immer keinen Gewinn ab, wie er sich das erhofft hatte.
Was wird nun aus dem weißen Koloss werden? Die Auslastung durch Gäste liege derzeit etwa bei 60 %, doch die Kosten fressen jede Hoffnung auf Gewinn hemmungslos auf.
Seit der Eröffnung im Jahr 2003 ist Kolb der dritte Hotelchef, der das Handtuch wirft. Zuerst war es Thomas Klippstein, der später ins „Adlon“ nach Berlin wechselte, dort jedoch auch keinen Fuß fassen konnte. Dann nahm Torsten Dressler ab 2005 für knapp zwei Jahre den Posten ein und nun ist es auch mit Kolb vorbei.
Wer zukünftig das Hotel führen wird, bleibt unklar. Einige Angestellte wurden bereits entlassen.
Die nahen Orte Bad Doberan und Kühlungsborn ziehen die Gäste einfach mehr an als das verlassene Heiligendamm.
Tags: bad doberan, heiligendamm, Kühlungsborn, Kempinski, Kolb

31. Dezember 2008 um 15:10
Diese Darstellung bringt eine sehr negative Sichtweise und ist komplett aus seinen Zusammenhängen gebracht. Das Hotle schreibt mittlerweile eine nie gekannte Auslastung, mehrfach ausgezeichnet in mehreren Segmenten, wird es sich weiter behaupten.
Machen Sie es sich mit dieser Presse nicht zu einfach!