Open Spirit in der Ostsee
Seit 1996 findet jährlich die internationale Marineübung Open Spirit in der Ostsee statt.
Deutschland, Schweden, Finnland, Dänemark, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Niederlande, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Russland und Norwegen haben sich bereits an der Übung beteiligt. Ziel ist es jedes Jahr, mit Minensuchbooten alte Minen und Munition aus dem zweiten Weltkrieg aufzuspüren und zu vernichten. Davon profitiert auch die zivile Schifffahrt und letztlich jeder Nutzer der Ostsee. So wird die Ostsee auch in Gebieten, wo der normale Tourist nicht hinkommt, jedes Jahr ein Stückchen sicherer gemacht. Das letzte Jahr war man mit 85 Räumerfolgen besonders effektiv. Auch in diesem Jahr nehmen wieder vier Boote der deutschen Marine an dem Manöver teil. Das Zielgebiet liegt dieses Jahr vor der Küste Litauens.
Dieses Jahr gab es schon vor dem Eintreffen des Verbandes am Zielort einen ersten Erfolg.
Das Holstablenkboot Siegburg konnte bei der Erstversorgung eines Verletzten auf einem Fischkutter helfen. Die deutsche Marine arbeitet bereits seit Jahren erfolgreich mit der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zusammen, um in Seenot geratenen Menschen zu helfen. Das ist manchmal nicht so einfach, insbesondere bei schwerem Seegang.
Einen guten Eindruck, wie es bei Seegang auf einem deutschen Marineschnellboot zugeht, erhält man bei dem Video in unserem Beitrag “Stürmische Ostsee“.
Tags: boote, deutsche-marine, lettland, litauen, niederlande-belgien, open-spirit, ostsee, schnellboot, video, youtube, ziel
