Von Berlin mal anders nach Usedom
Es hat lange gedauert, aber er ist fertig. Der Radfernweg von Berlin nach Usedom ist mittlerweile ein neues Highlight für den Ostsee-Tourismus. Ganze 337 km ist er lang und damit auch für den Amateurradler gut in einer überschaubaren Zeit zu bewältigen. Wichtig ist lediglich, die Unterkünfte im Vorfeld gut zu planen. Gerade in der Hauptsaison sollte man sich nicht auf sein Glück verlassen, immer noch ein Zimmer in einem Gasthof zu erhalten. Der Weg startet in Berlin-Mitte und führt zum größten Teil über Radwege, Waldwege und abgelegene Straßen mit wenig Verkehr.
Lediglich rund fünf Kilometer müssen mangels bisheriger Alternativen auf Bundesstraßen zurückgelegt werden, wo natürlich erhöhte Vorsicht geboten ist. Der Rückweg von Usedom kann dann mit der Bahn zurückgelegt werden. Landschaftlich äußerst reizvolle Gebiete erwarten den Radler und laden dazu ein, Pausen einzulegen. So führt der Weg an mehreren Seen vorbei, die im Sommer zum Baden einladen. Teilweise gilt es, sich zwischen Alternativstrecken zu entscheiden. So kann man mit der Fähre in Kampe in gutes Stück des Weges abkürzen und früher auf Usedom eintreffen. Der Weg führt auf Usedom bis nach Penemünde an der nördlichen Spitze der Insel. Dabei führt er an den bekannten Orten Usedoms vorbei, in denen sich auch die größte Anzahl der Unterkünfte auf der Insel befindet.
Wer unterwegs doch lieber nicht mehr weiter radeln möchte, findet immer in nicht allzu weiter Entfernung einen Bahnhof, um die Fahrt mit dem nächsten Zug zu beenden.
Tags: berlin-mitte, berlin-usedom-rad, fernradweg, gasthof, insel, radler, Radweg, radweg-berlin-usedom, radweg-ostsee, Tourismus, usedom
