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Sassnitz

Ruhiger Hafen an Rügens schöner Kreidefelsen-Küste

Copyright by Gabi Schoenemann / Pixelio

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Der bekannteste Werber für die Schönheit von Sassnitz ist sicherlich Theodor Fontane in seinem Roman „Effi Briest“.  Sassnitz ist ein anerkannter Erholungsort im Ostteil der Insel Rügen. Man hat nach der Wende viel investiert, um den Charme des Fischerstädtchens wieder vollends zum Blühen zu bringen. Mit Erfolg. Der alte Ortskern wurde attraktiv saniert. Erholungssuchende finden schöne Ferienunterkünfte mit blick aufs Meer. Der Ort bietet selbst eine Reihe von Attraktionen, ohne dass man fürchten muss, mit zu viel Trubel konfrontiert zu werden.

Gleichzeitig ist ein großer Pluspunkt von Sassnitz die Lage am Rand des Nationalparks Jasmund. Sassnitz ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen im Nationalpark, dessen weltbekannter Bestandteil die Kreidefelsen von Rügen sind. Die Kreidefelsen haben ihre Berühmtheit durch Caspar David Friedrich erlangt, der sie 1818 in seinem Gemälde „Kreidefelsen auf Rügen“ verewigte. Eine Wanderung im Nationalpark ist ein schönes Naturerlebnis. Allerdings ist der Weg oberhalb der Klippen ein stetiges Auf und Ab, weshalb man sich nicht allein an der Kilomterzahl bzw. der Länge auf der Wanderkarte orientieren sollte. Herzstück des Nationalparks ist der sogenannte Königsstuhl. Die imposante Felsformation soll der Sage nach den König bestimmt haben. Derjenige wurde König, welcher die Felsformation von der Seeseite her erklettern konnte. Tatsächlich kann man auch unterhalb der Felsen entlang spazieren. Das ist allerdings bei den ab und zu auftretenden Felsabbrüchen keineswegs ungefährlich.

Sassnitz bietet dem Besucher auch noch andere Highlights. So ist das nach eigener Aussage europaweit einzige Museum für Unterwasser-Archäologie in Sassnitz zuhause. Tierfreunde werden sich über den Tierpark Sassnitz freuen. Ein weiteres Ziel von Tierliebhabern ist sicherlich der Alaris Schmetterlingspark Sassnitz. Die Schmetterlinge sind hier keineswegs wie früher in Museen üblich, aufgespießt, sondern fliegen frei herum.

Lohnenswert ist ein Besuch des Fischerei-und Hafenmuseums, bei dem unter anderem das Museumsschiff „Havel“ angesehen werden kann. Im Sassnitzer Stadthafen kann auch das britische U-Boot HMs Otus besichtigt werden. Das Boot wurde 1963 vom Stapel gelassen und hat den Falkland Krieg miterlebt.

Stolz ist man in Sassnitz auch auf die 207 m lange Hängebrücke, die den Sassnitzer Hafen mit dem Ortskern verbindet. Von ihr hat man tolle Aussichts-und Fotomöglichkeiten.