Segeln auf dem Achterwasser
Das Achterwasser ist eine Ostseebucht, die weit in die Insel Usedom hineinragt
Es handelt sich um ein Flachwasserrevier. Das macht das Achterwasser ideal fürs Surfen und Segeln. Segler müssen allerdings beachten, dass das das Boot keinesfalls zu viel Tiefgang haben sollte. Deshalb sind große Segler auf dem Achterwasser speziell an das Flachwasser angepasst und verfügen nicht wie herkömmliche Boote über einen Kiel. Bei der Durchfahrt zur Ostsee muss zudem bei größeren Schiffen beachtet werden, dass die Klappbrücken feste Zeiten haben und das Personal nicht per funk vom Schiff aus erreicht werden kann. Zu beachten ist auch, dass nicht alle Häfen auch nachts angesteuert werden können. Als Trendsportart findet in letzter Zeit auch das Kiten immer mehr Anhänger.
Wer surfen, kiten oder segeln auf dem Achterwasser lernen möchte, kann dies beispielsweise im Windsportzentrum Ueckeritz tun.
Das Achterwasser ist aufgrund seines wenigen Wellenganges ein ideales Revier für Anfänger. Fortgeschrittene wagen sich dann auch auf die Ostsee.
Wer lieber mit dem Kanu fährt, kann auch geführte Touren mit dem Kanu auf dem Achterwasser absolvieren. Ein Anbieter für geführte Touren ist die Kanustation Anklam.
Wer einmal mit einem echten Zweimaster über das Achterwasser fahren will, kann dies mit dem Segler Weiße Düne tun. Die Weiße Düne ist ein holländisches Plattbodenschiff, welches trotz seiner Größe einen geringen Tiefgang aufweist und deshalb das Achterwasser befahren kann. Unter Deck hat man genügend Platz, um in gemütlicher Runde etwas zu essen und zu trinken. Das Boot kann komplett gemietet werden, was sich für eine größere Gruppe anbietet. Es bietet sogar 20 Schlafplätze, falls man mehr als einen Tag unterwegs sein möchte.

